Kurz gesagt: Tarsus ist ein KI-Lerncoach für die IHK-Prüfungsvorbereitung. Er übt mit Teilnehmenden auf den Taxonomiestufen der IHK, etwa Wissen, Verstehen und Anwenden, ausschließlich auf Basis Ihrer Kursunterlagen. Ein Lernwürfel zeigt für jedes Thema, welche Stufe sitzt und wo noch geübt werden muss. Anbieter ist die Tarsus GmbH aus Nürnberg.
Viele scheitern nicht am Thema, sondern an der Stufe
Wer vor der Prüfung nur Definitionen wiederholt, ist auf eine Fallaufgabe nicht vorbereitet. IHK-Prüfungen verlangen je nach Rahmenplan Wissen, Verständnis oder Anwendung. Ohne Übung auf genau dieser Stufe bleibt eine Lücke unentdeckt, bis sie in der Prüfung sichtbar wird.
Drei Stufen, drei Wissensarten
Jede Übung ist einer Taxonomiestufe und einer Wissensart zugeordnet. Ein Beispiel zum Thema Inflation:
Wissen (Fakten): Nennen Sie die Definition von Inflation.
Verstehen (Konzepte): Erläutern Sie, warum Inflation die Kaufkraft verändert.
Anwenden (Verfahren): Berechnen Sie in einem Fallbeispiel die reale Preisveränderung.
So bereitet Tarsus auf die Prüfung vor
Unterlagen übernehmen: Skripte, Folien und Übungsaufgaben Ihres Lehrgangs. Tarsus arbeitet ausschließlich mit diesem Material.
Den Lernwürfel aufspannen: Themen, Taxonomiestufen und Wissensarten ergeben einen Würfel. Jede Zelle ist ein konkretes Lernziel mit eigenem Fortschritt in Prozent.
Relevanz festlegen: Dozierende bestimmen je Kapitel, welche Stufen und Wissensarten zählen. Was auf 0 % steht, fließt nicht in die Berechnung ein.
Adaptiv üben: Mit der Item-Response-Theory (IRT) berücksichtigt Tarsus Schwierigkeit, Vorerfahrung und Lerntempo und erkennt, ob ein Fehler ein Ausrutscher ist oder auf eine Lücke hinweist.
Den nächsten Lernschritt wählen: Je nach Lernstand folgt eine kurze Erklärung, ein Beispiel, eine Transferfrage, eine Wiederholung oder eine Fallaufgabe.
Fortschritt dokumentieren: Der Lernfortschritt wird im LMS dokumentiert, zum Beispiel als AZAV-Nachweis.
Eine Lernlandkarte statt einer Gesamtnote
Der Lernwürfel zeigt Stärken und Lücken nach Thema, Stufe und Wissensart. So wird sichtbar, wo gezielt geübt werden sollte, etwa mehr Anwendung statt weiterer Definitionen. Wie das Modell im Detail aufgebaut ist, beschreibt der Beitrag Umsetzung von IHK-Taxonomien in E-Learning.
Für wen sich das eignet
Bildungsträger und Akademien mit IHK-Lehrgängen, etwa Fortbildungen zum Fachwirt oder Meister.
Unternehmen, die Auszubildende auf Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereiten. Mehr dazu auf der Seite KI-Lerncoach für Unternehmen.
Dozierende, die zwischen den Präsenzterminen sehen wollen, wo ihre Gruppe steht.
Häufige Fragen
Welche Taxonomiestufen berücksichtigt Tarsus?
Die Stufen der IHK wie Wissen, Verstehen und Anwenden, kombiniert mit den Wissensarten Fakten, Konzepte und Verfahren. Dozierende legen je Kapitel fest, welche Stufen zählen.
Arbeitet Tarsus mit unseren Lehrgangsunterlagen?
Ja. Tarsus übt ausschließlich mit den Unterlagen, die Sie bereitstellen, und greift nicht auf das Internet zu.
Woran sehen wir, wo Teilnehmende vor der Prüfung stehen?
Der Lernwürfel zeigt den Fortschritt je Thema, Stufe und Wissensart in Prozent. Mit der Item-Response-Theory unterscheidet Tarsus zudem stabile Fortschritte von einzelnen Ausrutschern.
Ersetzt Tarsus den Unterricht?
Nein. Tarsus ergänzt den Präsenzunterricht: Teilnehmende üben zwischen den Terminen, und Dozierende sehen, wo sie im Unterricht ansetzen können.
Lässt sich der Lernfortschritt für die AZAV dokumentieren?
Ja. Tarsus dokumentiert den Lernfortschritt im LMS, zum Beispiel als AZAV-Nachweis. Worauf es in AZAV-Maßnahmen ankommt, zeigt der Beitrag KI-Lernsoftware für AZAV-Maßnahmen.
Wie starten wir?
Nach einem 45-minütigen Erstgespräch testen Sie Tarsus in einer einstündigen Perspektivenwerkstatt mit Ihren eigenen Lehrgangsunterlagen. Danach folgt eine Pilotphase in einem Lehrgang, bevor Sie breit ausrollen.





